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„Traktor & Friends“ auf Glatteis

Passend zum Tag der heiligen drei Könige versuchte sich gestern eine gute Hand voll Traktor-Senioren mit gütiger Mithilfe von einigen Jungen von T1 und TA sowie einigen TV Kollegen, auf dem heiligen Eis der Schaffhauser IWC Arena, die Eishockey-Krone aufzusetzen. Mit gewohntem aber dennoch gewöhnungsbedürftigem Werkzeug (Holz-Stock) und eher ungewohntem Drum rum (Puck, Kufen, Helm und ganz viel „Grümpel“ als Sturz(ver)sicherung), ging es in zwei minimalistischen Teams nach kurzem Einwärmen bereits zur Sache.

Mit der geballten Ladung an möchtegern Stocktechnikern und Schlittschuhkünstlern ging das hochklassige Spiel von Beginn weg hin und her. Das personalmässig etwas unterlegenere Team in Weiss (nur 1 statt 2 Auswechselspieler) konnte das Hartgummi als erstes Einnetzen. Wer glaubt, dass die Blauen den Rückstand auf die leichte Schulter genommen haben, der bewegt sich auf dünnem Eis. Mit unglaublich viel Kampfgeist, spektakulären Körpertäuschungen und atemberaubender Treffsicherheit blieben die Blauen stets in Tuchfühlung. Und dann, nach gefühlten 5 Minuten, war die Atemluft in der Halle für alle wie weggeblasen. Das Feld wurde grösser und grösser, die Kufen mit jedem Schritt rutschiger und die Scheibe schien sich in Folge akuten Sauerstoffmangels zu vervielfachen. Der Kampf auf dem weissen Untergrund wurde aber allen Widrigkeiten zum Trotz mit kompromissloser Härte weitergeführt. Und so kam es, dass sich die zahlenmässige Überlegenheit der Blauen langsam aber sicher bemerkbar machte. Ein zwischenzeitlicher zwei Tore Rückstand konnte etwa 10 Minuten vor Schluss in eine 9:7 Führung umgemünzt werden. Es war dem starken Schweden im Tor der Weissen oder aber dem unsäglichen „Mr. Chancen-Tod“ in Blau zu verdanken (dessen Namen hier nicht genannt wird, es sei aber verraten, dass dieser den ganzen Abend hinweg seinen Arbeitgeber mit viel Stolz auf der Brust trug), dass die Weissen überhaupt noch mit einem Punktgewinn liebäugeln konnten. Doch dann ging es plötzlich schnell: Die Weissen hatten wohl mit der  List eines Polarfuchses irgendwo her ein paar Sauerstoffflaschen aufgetrieben und brachten den gegnerischen, teilweise brillant agierenden und auch aussehenden Torhüter (ja, unsere Keepers hatten im zweiten Anlauf sogar die Beinschoner richtig rum an) ein ums andere Mal ins Schwitzen (mann war der nass =)) und konnten wenige Sekunden vor Schluss gar die 12:10 Führung markieren. Falls der Kolumnist tatsächlich richtig mitgezählt haben sollte, fiel mit der Schlusssirene zwar noch das 12:11, doch was lange Zeit nicht mehr für möglich gehalten wurde traf zum Ende doch noch ein: die in nummerischer Unterzahl agierenden Weissen konnten die hart umkämpfte Partie für sich entscheiden.

Fazit des Abends: Das meiste, was hier oben geschrieben steht, entspringt der blühenden Fantasie des Schreiberlings und hat auf dem Eis niemanden, aber auch gar niemanden auch nur im Geringsten gekümmert. Das Spielen auf der rutschigen Unterlage hat einfach nur unglaublich viel Kraft gekostet und wahnsinnig viel Spass gemacht =). Hoffentlich auf ein andermal!

Fürs 2 & Friends,
El capitano

Einige Bilder finden sich auf unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/uhttraktor/

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