Für diese zweite Meisterschaftsrunde der Traktoriñas, welche historisch unsere letzte “Auswärtige- Heimrunde” sein wird, haben wir uns hohe Ziele gesteckt. Mit zwei Siegen, nicht nur die ersten Saisonpunkte zu holen, sondern das Punktemaximum abzustauben. Unser Verteidigungssystem konsequent durchzuspielen, und aus unseren Fehlern der ersten Runde zu lernen. Entsprechend wurde im vergangenen Monat im Training in die Angriffsgestaltung, Zweikampfverhalten und Abschluss investiert. Diese Mechanismen wollten wir nun endlich auch im Spiel anwenden und festigen. Somit war die Aufgabe klar und die Motivation seit Wochen spürbar. Der kurzfristige krankheitsbedingte Ausfall von Jenni P. wurde noch Samstags kurz vor Mitternacht geregelt. Rachel konnte es richten im ersten Spiel dabei zu sein. Und s”Teammami” Baba unterstützte uns im zweiten Spiel.
So stand uns nun im ersten Spiel die Damen des FBC Barons Zürich gegenüber.
Diszipliniert starteten die Trakortiñas in diese Begegnung. Unsere “Box” steht, und dank ihr haben wir in der Defensive das Spiel unter Kontrolle. In der 3. Minute wird diese Kontrolle durch Rachel mit dem 1-0 Führungstreffer belohnt. Einige Spielzüge später, bediente Rachel unseren “Königstransfer” Katja, welche gekonnt routiniert per Weitschuss in ihrem ersten Spiel für unsere Farben trifft und das 2-0 erzielt!
Erneut wurde intensiv weiter nach dem Moto: “Defensive First” gespielt, und im Angriff mit unseren “alten” Mechanismen ins Spiel zukommen, und weitere Chancen die dadurch entstehen auszunützen. Erneut traf Rachel ins Netz und erhöhte auf 3-0 für den UHT! Alle Jubeln, nur einer findet: “Rachel chasch au Direktschüsse”? Ja die Trainer und ihre Ideen… In der 19. Spielminute verstummte aber jener Mann, denn Rachel machte mit einem Direktschuss ihren Hattrick perfekt! 4-0. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Für den zweiten Abschnitt nahmen wir uns vor, dass in den vergangenen Wochen eingeübte Angriffsideen einzuspielen und den Mut zu finden, es anzuwenden. Gleichzeitig soll man sich aber weiterhin auf die wichtige Verteidigungsarbeit fokussieren.
In der 23. Minute wurde Jeanine für ihren hartnäckigen Einsatz belohnt 5-0! In der 27. Minute forderte das “unnötige” Risiko spielen unserer Traktoriñas das erste Gegentor zum 5-1 Anschlusstreffer. Kenner des Teams erahnten wohl schon die bekannten “5-Minuten”. Pha- falsche gedacht! Denn ab jetzt ging die Post ab. Kaum das Anspiel gewonnen, erzielte Lina das 6-1. Und in der 31. Spielminute erhöht sie traumhaft auf 7-1. Die neue Angriffstaktik schien Zürich leicht zu überfordern, denn die Torchancen der Traktoriñas ermöglichten uns beinahe Abschlüsse im “Sekundentakt”. Das angeschlagene Tempo unseren Frauen, führte wohl zum “Wechselfehler” Zürichs, welches uns eine zweiminutige Überzahl ermöglichte.
Ronja erzielte sehenswert in den letzten Sekunden der Überzahl das 8-1. Doch der Spielfreude nicht genüge. Der “Fuchs” funktionierte erneut und die heute vielseitige einsetzbare Nina Amman wurde auch mit einem Treffer belohnt. 9-1! “Gitzs no en Chueche adä nächste Rundi?” Ja! Mit ihrem persönlichen dritten Treffer erzielt Lina das Stängeli zum 10-1 Endstand.
Im zweiten Spiel erwarten uns die Wölfe aus dem Zürcher Unterland. Waren die letzten Begegnungen jeweils knapp umstritten, und die Unterländerinnen mit 3 Blöcken vor Ort wussten wir, es wird nochmals alles von uns gefordert. Den Erfolg mit unserem “kleinem Kader” beruht auch in diesem Spiel auf: “keine kassieren, vorne probieren”.
Unsere Hartnäckigkeit sowie das Verständnis, andere Wege zu finden, wenn die gewohnten nicht möglich sind, wurde durch Lina mit dem Erzielen des “Kack Tor des Jahres” 😊 zum 1-0 belohnt. Kurz vor Pausenpfiff überlistet auch Jeanine die Torfrau der Wölfe und sorgt für die 2-0 Pausenführung.
Nun galt es für den zweiten Abschnitt intelligent zu spielen. Die nächsten 20 Minuten kontrollieren, und mit unserem Spieltempo gezielt zu variieren. Und natürlich auch gegen die Wölfe den “schlauen Fuchs” zuspielen. Innert sieben Spielminuten erhöhen Nina Landolt, Ronja sowie erneut Lina mit jeweils einem Treffer zum 5-0 Zwischenstand. Die Wölfe zogen nun ihr Time-out kurz vor den effektiven Spielminuten. Gekonnt spielten unsere Damen diese Minuten nun herunter, gingen kein unnötiges Risiko ein. Beinahe – denn in 27 Sekunden vor Schluss ermöglichten wir dann den Wölfen doch noch den Ehrentreffer.
Somit haben wir an diesem Sontag das Maximum unserer Ziele erreicht. Sei es die neuen Spielzüge zu festigen oder die von anvisierten 4 Saisonpunkte. En grosser Dank gilt erneut unseren treuen Begleiter und Unterstützerinnen, die den Weg ins Landbüel gefunden haben und mit uns diesen Sonntag miterlebt und unterstützt haben! Danke!!!
Traktoriñas mit:
Bettina, Manuela
Rachel, Baba, Nina L, Nina A, Katja
Jeanine, Ronja, Lina
Traktoriñas ohne:
Jenni P. (krank), JJ (verletzt) Lynn (verletzt)
Fürd Traktoriñas,
de Martin
Wau, was für ein Matschbericht. Einfach Super. Dem gibts nichts hinzuzufügen. Ganz herzlichen Dank dem Verfasser Martin. Bis zum nächsten Mal Eure alten Fans Yvonne und Hampi