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Von Null direkt auf Eins

Vor gut einer Woche ging die Unihockeysaison für Traktor 2 bereits wieder los. Ungewöhnlich früh, ungewöhnlich solide. Denn so gut ist man bei den Herren II schon lange nicht mehr in eine Saison gestartet. Obschon der Start-Start eigentlich gehörig Bach ab ging, aber nun eins nach dem andern.

Die Devise für Spiel 1 war klar: Mit nur 6 Feldspielern (wovon ein Spätankömmling) galt es dem Ball sorge zu tragen. Aus einer soliden Defensive heraus wollte man sich Möglichkeiten in der gegnerischen Platzhälfte verschaffen. Der Bandengeneral gab daher auch ein klares Ziel vor: 5 Gegentore sei das Maximum, mehr lägen nicht drin.

Mit diesem klaren Ziel im Kopf stieg man in die Saisoneröffnung und rieb sich schon ziemlich bald die Augen, als man sich gegen die fünf Mannen des UHC Wehntal Regensdorf III mit 0:3 in Rücklage wiederfand. Das Verdikt war aber auch etwas gar hart, denn das Spiel gehörte eigentlich von Beginn weg den Traktoren. Nur wollte der Ball im jeweils entscheidenden Moment nicht für die eigenen Reihen laufen. So langsam erwachte man aber aus der Sommerpause und konnte das Spiel bis zur Pause auf 4:4 ausgleichen.
Nun, wenn es so weiter gehen würde, dann wäre die neue Taktik des Bandengenerals schon beim ersten Spiel überholt. Dass dieser seine Jungs aber ungewohnt gut im Griff hatte, zeigte sich in der zweiten Halbzeit. Nur noch ein einziger defensiver Patzer verhalf dem Gegner zu einem weiteren (5ten) Treffer. Und auf der unsrigen Seite lief der Spätankömmling und Tages-Senior zur Allzeit-Bestleistung auf und peitschte mit seinem 2ten Hattrick (6 Treffer) die Herren II zum 8:5 Sieg!

TRAKTOR II – UHC Wehntal Regensdorf III 8:5

Spiel 2 – gleiches Team, gleiches Ziel. 5 Gegentreffer @max! Das das nicht reichen würde, wusste vor dem Spiel noch niemand. Dass es am Ende doch gereicht hat, ist vor allem dem unerbitterten Kampf des ganzen Teams und den zuweilen mirakulösen Paraden des Hintermanns zwischen den Pfosten zu verdanken. Das Spiel gegen den RHC Untersiggenthal war wohl intensiv und spannend, bot aber insgesamt wenig (er-)zählbares. Bis zum Pausentee gelang nämlich beiden Teams nur ein einziger Treffer (wer war’s echt bei den Traktoren wer? RICHTIG :)).
Im gleichen Stil ging’s auch nach der Pause weiter. Die Spannung war je länger das Spiel dauerte umso unerträglicher und jede Aktion hätte die spielentscheidende sein können. Dass dann diese eine Aktion einem Spieler gelang, der sonst nicht zu den ganz grossen Scorern gehört (aber sonst unglaublich wichtige, unverzichtbare Qualitäten hat) ist vielleicht bezeichnend. Sei’s drum – Sieg ist Sieg.

TRAKTOR II – RHC Untersiggenthal 2:1

4 Punkte sind 4 Punkte! Und 4 Punkte an einer ersten Runde riechen nach Podest-Platzierung. Aber von wegen Podest. Wie sagt das der Hitparaden Moderator am Sonntag-Nachmittag (wahrscheinlich noch während unserem Spiel) jeweils so schön: „Von Null direkt auf Eins“!
Und weil’s so schön aussieht, hier noch für die Ewigkeit. Ob das nämlich ewig Bestand haben wird, sei nun mal noch dahin gestellt… Wir geben aber natürlich alles 😉

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