Nach einer kurzen und trainingsarmen Winterpause ging es für das Herren 1 bereits am vergangenen Sonntag weiter in der Meisterschaft. Da gleichzeitig auch das Herren 2 in Uster spielte kam wiederum ein Fan-Car zum Einsatz, welcher nicht nur Spieler, sondern auch Angehörige und trinkfeste Supporter ins Zürcher Oberland brachten, um den Spielen beizuwohnen.
Traktor 1 vs. Jonschwil Vipers 6:5 (3:2/3:3)
Gegen den Aufsteiger aus Jonschwil hatte man in dieser Saison noch nie gespielt, dennoch war man gewarnt vor der schlagkräftigen Offensive. Mit dem Publikum im Rücken starteten die Traktoren allerdings furios. Nach bereits 10 Sekunden gingen die Landmaschinen in Führung durch einen Weitschuss. Weder der Verzehr von Energy-Drinks noch eines Cola-Zeros vor dem Spiel schien den gegnerischen Schlussmann geweckt zu haben, so musste halt das 1:0 herhalten. Und einen wachen Schlussmann brauchte es auch in der Folge, denn die Traktoren drückten weiter und konnten sich einige Chancen herausspielen, was schliesslich in der 4′ zum 2:0 führte. Doch auch die Schlangen schienen sich langsam aus der Winterstarre zu lösen und kamen vermehrt zu Chancen. Dass sie gut schiessen können bewiesen sie dann in der 6. Minute. Doch auch die Schaffhauser kombinierten sich jeweils gut durch die gegnerischen Reihen und konnten erneut vorlegen, mussten postwendend aber wieder den Anschluss zum 3:2 in der 10′ hinnehmen. Damit wäre die erste Halbzeit erzählt, denn in den restlichen 10 Minuten passierte nichts erwähnenswertes mehr.
In Halbzeit zwei wollte man konzentriert und mit dem gleichen Drive der ersten Minuten in Abschnitt eins starten. Doch weiterhin wollte weder den Einen noch den Anderen ein Tor gelingen. Dazu brauchte es erst eine fragwürdige Strafe gegen einen Traktoren, welche die Jonschwiler relativ schnell zum Ausgleich nutzen konnten. Doch genau so schnell erzielten die Traktoren nach Wiederanpfiff die erneute Führung. Sowieso wirkte die Unterzahl wie ein Hallo-Wach, denn bis zur 34. Minute ging man einigermassen komfortabel mit 6:3 in Führung. Erst wenige Sekunden vor Schluss und mit einem Feldspieler mehr gelang den Vipers das 6:4. Das 6:5, notabene ein astreines Bodenspiel, kam dann zu spät. Es blieb keine Zeit mehr, um den Ausgleich noch zu bewerkstelligen. So zitterten sich die Traktoren schlussendlich zu einem ersten Sieg an diesem Tag.
Traktor 1 vs. Barracudas Oberthurgau 5:3 (4:1/1:2)
Nach zwei Spielen Pause und einem heroischen Sieg des Herren Zwei auf dem Nebenfeld ging es zum Abschluss des Tages gegen die Barracudas aus Romanshorn. Dabei wollte man den angereisten Fans noch eine Show bieten und möglichst wieder einmal einen 4-Punkte-Sonntag einfahren. Dass dies gegen diesen Gegner nicht ganz einfach ist war allen bewusst und so startete man konzentriert in das Spiel. Wie schon zuvor konnte man bereits in der ersten Minute in Führung gehen, welche in der Folge auf 2:0 ausgebaut wurde. Es wäre aber nicht 2. Liga Unihockey, wenn nicht postwendend das 2:1 gefolgt wäre. Ein Genickbruch war das für die Traktoren in Halbzeit eins allerdings nicht. Denn bis zur Pause drückte man dem Spiel den Stempel auf und konnte auf 4:1 davonziehen.
Halbzeit zwei stand klar im Zeichen von: vorlegen, damit man zum Ende hin kein stressiges Spiel kreiert. Ganz nach Wunsch des Trainers lief es denn auch bereits in der 3′ in welcher der schwedische Import auf 5:1 erhöhen konnte. Allerdings, wiederum postwendend, folgte auch das 5:2. Der alte Abstand war wieder hergestellt und die Fische schnupperten noch immer an einer Aufholjagd. Eine solche zu beenden hätte man dann mehrfach die Gelegenheit gehabt, doch leider traf man mehrmals das verlassene Gehäuse der Thurgauer nicht. Doch war das auch gar nicht nötig, denn erst in der letzten Minute fruchtete das 4 vs. 3 Spiel der Barracudas im 5:3 Treffer. Doch auch hier, wie in Spiel 1, kam dieser zu spät.
Unter frenetischem Jubel der angereisten Meute feierten die ersatzgeschwächten Traktoren im neuen Jahr endlich wieder einmal 4 Punkte an einem Sonntag. Lange genug ist es her! Mit diesen zwei Siegen grüsst man Stand jetzt vom 2. Tabellenplatz mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil umso ärgerlicher erscheint die Nullrunde vor Weihnachten in Rafz. Den Aufwärtstrend bestätigen können die Traktoren bereits in zwei Wochen, wenn es am 24. Januar im Tösstal weitergeht. Über eine erneute Schar an Fans wären wir natürlich sehr glücklich.
Bis dahin, für’s 1
Cuche
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