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Befreiungsschlag bei Traktor 2?

Der Saisonstart der Herren 2 war bisher resultatemässig durchwachsen. Gute Leistungen wurden nicht belohnt und dort wo das nötige Glück fehlte, gesellte sich auch noch Pech dazu. Entsprechend ist das Team nach 6 Spielen weit hinten in der Tabelle zu finden. Es gibt aber Indizien, welche dafür sprechen, dass sich das noch ändern könnte. Darum hier ein kurzer Rück- und Ausblick zur Saison-Drittelspause:

Eigentore im Abo: Spiel 1 gegen den STV Berg ging gleich gründlich in die Hose. In einem engen und hart umkämpften Spiel mit wenigen Toren stand es lange Zeit ausgeglichen, ehe sich der Ball ein Herz fasste und vom unparteiischen zum parteiischen Werkzeug wurde. Dreimal hintereinander entschied das Rund unkonventionelle Wege zu nehmen und fand auf teils sehr zufällige Art und Weise den Weg ins Tor via eigenen Mitspieler. Diese drei Tore entschieden dann auch darüber, dass es zum Saisonstart keine Punkte geben sollte.

3x(-1) + 1x(+1) = 2: Was mathematisch wenig Sinn macht, ist für Traktor 2 leider Tatsache. Drei der ersten sechs Spiele gingen nämlich mit nur einem Tor Unterschied verloren (2:3 – 6:7 – 3:4) und hätten in mindestens 2 Fällen geradeso gut auch noch auf die Seite der Landmaschinen kippen können. Wenigstens konnte man das Glück in einem der knappen Spiele auf die eigene Seite zwingen (3:2) und damit die ersten 2 Punkte ergattern.

Befreiungsschlag: Mit einem fulminanten Feuerwerk gelang den Herren 2 im letzten Spiel des ersten Trimesters eine eindrückliche Reaktion. Nach nur gerade 16 Toren aus den ersten fünf Spielen zündete man endlich den Offensivturbo und schoss den Gegner regelrecht aus der Hall. Mit dem 11:5 holte sich das Team den nötigen Motivationsschub sowie den lang verdienten Lohn ab.

Zweitbeste Defense, Torverhältnis +1, Rang 3 von hinten: Etwas seltsam mutet derzeit die Tabelle an und spiegelt so gar nicht wieder, was man auf dem Spielfeld eigentlich gezeigt und gefühlt hat. Mit 26 kassierten Toren kann man neben dem Leader mit der zweitbesten Defensivleistung aufwarten. Dadurch ist trotz der mageren Punktebilanz von 4 Zählern selbst das Torverhältnis positiv. Und dennoch findet man sich weit hinten in der Tabelle wieder. Ein klares Manko war nämlich wie schon in früheren Spielzeiten die Offensive. Eine kurze Analyse macht aber schnell klar, dass da noch etwas drin liegt, sollte das Quäntchen Glück dann irgendwann auf die Seite der Traktoren fallen: Fünf der sechs bisherigen Gegner besetzen nämlich die Tabellenränge 1-5 und entweder hat man sich gegen diese Gegner selber ins Aus geschossen, knapp mit einem Tor Unterschied verloren oder aber das leicht blutende Herz mit viel Kampfgeist und stolz aus der Brust geballert. Die Zeichen stehen gut, dass bessere Zeiten auf uns warten. Es heisst aber dennoch: Weiter hart arbeiten und und mit viel Einsatzbereitschaft an den technischen wie auch taktischen Details feilen…

Für’s 2
Andy

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