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Newsmeldungen
#807 - 2 Punkte an der Heimrunde
Geschrieben von Jenni J. am 17.11 2016 21:42

Lasst uns zuerst auf die bisherige Runden zurückschauen. Aus den 2. Ersten Runden konnten bisher lediglich 2 Punkte auf das Konto der traktor Damen verbucht werden. Am Sonntag, 13. November sollte sich dieser Stand optimalerweise verdreifachen...

So trafen sich die Damen zum Aufstellen um 7.15 Uhr in der Halle in Andelfingen, um alles für die eigene Runde vorzubereiten. Hier verlief alles noch reibungslos und um 8.15 Uhr konnte das Einlaufen beginnen. Um 9 Uhr startete dann bereits das erste Spiel, bei welchem die Herisauerinnen den Damen gegenüberstanden - ein bisher unbekannter Gegner, so waren die Damen gespannt was auf sie zukommen würde.

Das Spiel war stets hektisch, die Pässe wollten nicht recht und die Mittellinie schien wie magnetisch zu sein, so kamen die Damen nicht gut über die Mitteillinie. Ein körperlich sehr betontes Spiel nahm seinen Lauf und so ging es mit 3:1 für die Traktoriñas zum Pausentee. In der zweiten Spielhälfte ging es wie bisher weiter, bis es circa 35 Sekunden vor Schluss zu einem Penalty kam. Dieser nicht verwertet, bekamen die Damen noch die letzten Sekunden des Spiels noch ein Powerplay geschenkt und konnten das Spiel schlussendlich für sich entscheiden.

UHT Traktor Buchberg-Rüdl. - UHC Herisau 5:3

Nach, dieses Mal und zum Glück, einem Match Pause, ging es mit dem 2. Showdown weiter. Der 2. Gegner war kein geringerer als die Damen aus Davos, welche sich nach 2. Runden schon weit vorne in der Tabelle wiederfanden. Es entstand sofort ein intensives Spiel und die Damen zeigten endlich was sie tatsächlich drauf haben! Es wurde kombiniert, gepasst, gesprintet und geschossen und so stand es nach 20 Minuten 2:2. Die Intensität wurde nach der Pause nicht weniger, die Damen kämpften weiter, konnten weitere 2 Tore auf ihr Konto verbuchen, mussten sich aber nach 40 Minuten geschlagen erkennen.

UHT Traktor Buchberg-Rüdl. - I.M. Davos 4:8

Somit konnten die Traktoriñas nicht die gewünschten 4 Punkte holen, was bedeutet, dass sie an den nächsten Runden 200% gegebem werden müssen, um Plätze gut zu machen.  

Die Damen bedanken sich herzlichst bei all den Fans, welche uns an der Heimrunde tatkräftig unterstützt haben. Ihr seid doch einfach spitze!!! So machts Freude und Spass unsere Spiele zu bestreiten.


Für d'Dame
JJ


#806 - Traktor 2 - zero points...
Geschrieben von Roger F. am 1.11 2016 20:34

Die zweite Meisterschaftsrunde in Embrach hatte für die zweite Mannschaft keine Erfolgsmomente parat. Aber der Reihe nach...
Mit einem Torhüter und zwei Blöcken ging es in die Spiele drei und vier dieser Saison. Um zwei komplette Linien zur Verfügung zu haben wurde Traktor 2 von1 Beni Gehring (89) unterstützt, ein Spieler kam von einer eineinhalb Monate langen Verletzungspause, ein weiterer direkt aus den Flitterwochen. Wie sich zeigen sollte, fehlten dadurch die eingespielten Mechanismen.

Gegen Möchaltorf hatte man alle Hände voll zu tun mit Verteidigungsarbeiten, musste dem Gegner viele Chancen zugestehen und konnte gegen vorne nicht viele Akzente setzen. Mit 2:4 ging es zur Pause. Ein Spielstand, der vieles offen liess, aber auch gefährlich war. Ein weiterer Gegentreffer und man wäre doch schon ziemlich im Hintertreffen gelegen. Nach einigen Minuten Blockumstellung, um den Gegner durch zwei unterschiedliche Blockspielweisen in Bedrängnis zu bringen. Und prompt ging es schnell - aber in die falsche Richtung. Innert weniger Minuten mussten die Traktoren diverse Gegentore einstecken, konnten zumindest noch ein paar Treffer selber markieren und musste gegen Schluss wiederum mehrere Gegentreffer schlucken. Viel zu viele Eigenfehler! Eine klare Sache. Erwähnenswert ist, dass von den schlussendlich zwölf gegnerischen Toren sieben oder acht von einem einzigen Spieler erzielt wurden, der in aller Regel relativ frei und immer wieder aus ähnlicher Position zum Abschluss kam.

UHT Traktor - UHC Mönchaltorf 5:12 (2:4)

Nach einem Unterbruch ging es gegen UHCevi Gossau. Den grossen Namen im Schweizer Kleinfeldunihockey! Na gut, "nur" die dritte Mannschaft. Gegen diesen Gegner konnten die Traktoren sehr gut dagegenhalten und das Spiel ausgeglichen gestalten. Wiederum hatte das Team aber grösste Schwierigkeiten, bei numerischem Gleichstand Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu kreieren.  Zumindest spielte man aber defensiv einiges solider als im ersten Spiel. Geprägt wurde das - sehr faire - Spiel durch eine Vielzahl an Strafen auf beiden Seiten. Für kleinste Vergehen, Bewegungen oder angedachte Verhaltensweisen sprach der konsequente Spielleiter Strafe um Strafe aus. Dies gerecht auf beiden Seiten verteilt. Spielsituationen mit drei gegen drei Feldspielern waren Mangelware. Ein richtig toller Spielfluss konnte so nur schlecht aufkommen. Mit 1:3 ging es zum Pausentee. Es wurde klar, dass es gröbere Massnahmen brauchte, um zu Torchancen zu kommen. So wurde der Torhüter bereits ab Minute 25 immer wieder durch einen vierten Feldspieler ersetzt. Diese Überzahlsituationen boten denn auch spielerisch die besten Szenen, welche die Traktoren zu bieten hatten. Insgesamt erzielte man alle drei Tore in Überzahl und blieb in den Momenten ohne Torhüter bis zur letzten Minute defensiv schadlos. Beim Stand von 3:4 passierte es aber dann doch noch und der Gegner erzielte ein "empty netter". Diese Niederlage war schon etwas unverdient, waren die Traktoren gemäss dem strengen und glaubwürdigen Unihockeykenner Alwin B. doch mindestens ebenbürtig.

UHT Traktor - UHCevi Gossau 3:5 (1:3)


Aber eben offensiv viel zu wenig gefährlich. Das war an diesem Tag die "Hauptkrankheit". Die Traktoren schafften es nicht, offensiv gefährlich zu werden und ihre Tore zu markieren. Das muss an der nächsten Runde Ende November besser werden. Oder wir spielen bereits in der ersten Halbzeit gleich mit vier gegen drei Feldspieler :-).

für s'glücklose 2, 
roger


#805 - Frust und Frustbewältigung
Geschrieben von Dimitri am 31.10 2016 08:55

Nachdem das Herren 1 an der letzten Meisterschaftsrunde mit einem Nuller enttäuschte und unter den Erwartungen blieb, war vergangenen Sonntag Wiedergutmachung angesagt. Um den Anschluss wieder herzustellen mussten zwei Siege gegen direkte Tabellennachbarn bewerkstelligt werden. Im ersten Spiel hiess der Gegner Stadel Niederhasli, im zweiten Rämi Floorball Zürich.

Traktor I vs. Stadel Niederhasli 7:7 (2:2/5:5)

Ein Hauptgrund für die beiden Niederlagen im Spiel 3 und 4 war sicherlich die mangelnde Chancenauswertung, welche es zu verbessern galt. Die Traktoren waren gewillt das Diktat in diesem Aufeinandertreffen an sich zu reissen und spielten munter nach vorne. Sie wurden aber kalt erwischt; nach einem Freistoss des Gegners sah man sich einem Rückstand gegenüber. Lange konnten die White Wolves ihre Führung aber nicht geniessen, die Traktoren glichen postwendend aus. Nun waren die Traktoren mehr am Drücker und kreierten Chancen, spielten sich durch die Stadler Hintermannschaft, konnten aber nicht reüssieren. Oft den noch besser postierten Mann suchend war man im Abschluss zu kompliziert. Dennoch gelang der erstmalige Führungstreffer nach einem Backhandschuss. Nun war alles geebnet für die Traktor Dampfwalze, doch man liess sich hinten übertölpeln und kassierte einen einfachen Ausgleich.

Mit diesem Pausenresultat konnten die Traktoren nicht zufrieden sein und entsprechend deutlich war die Pausenansprache. Mit neu geschöpften Kräften aus der Wut im Bauch sollte im zweiten Abschnitt die Wende herbeigeführt werden. Doch man wurde kalt erwischt, kurz nach Wiederanpfiff kassierte man erneut einen einfachen Treffer. Und es kam noch schlimmer, die Stadler ihrerseits konnten auf zwei Längen davonziehen. Die Traktoren drückten nun und schossen aus allen Lagen, doch brachten den Ball nicht ins Tor. Die Wehntaler jedoch trafen mit jedem Schuss und so sahen sich die Traktoren vor Schluss einem 5:6 Rückstand gegenüber. Bis ein freier Traktor vor dem gegnerischen Tor an den Ball kam und unbedrängt und mit viel Zeit die Ecke aussuchen konnte. Das Stadion tobte - okay, es klatschte einfach aus der Buchberger Ecke. Konnten die Traktoren hier doch noch mit einem blauen Auge davonkommen? Nein, denn die Stadler erzielten ihren siebten Treffer, welcher absolut unnötig war und so rannten die Traktoren nochmals an, auch mit einem Mann mehr und ohne Torhüter. Es gelang der neuerliche Ausgleich. Im letzten Eckball des Spiels versuchte man es nochmals ohne Torhüter, doch konnte den Lucky Punch nicht verwerten, dennoch wurde es ein bis zweimal sehr knapp vor dem Stadler Tor.

Traktor I vs. Rämi Floorball Zürich 14:3 (9:0/5:3)

Die Traktoren sichtlich gefrustet vom unnötigen Punktverlust fanden in den zwei Spielen Pause keine grosse Motivation für ein koordiniertes Einspielen. Das Einwärmen fand individuell statt, es wurde dem nächste Gegner (Rämi) zugesehen oder etwas gegessen. Schaute man den Rämis gegen die Wildpigs zu, so sah man einen (unerwarteten) Sieg der Ersteren, was aufhorchen liess und eine Warnung an die Traktoren war.

Die Traktoren waren aber unbeeindruckt ob des Sieges der Rämis gegen die Wildsauen, anders kann man es nicht ausdrücken wenn man nach der 1. HZ mit 9:0 führt und der Gegner damit noch gut bedient war. Zum einen war die Luft bei den Zürchern draussen, zum anderen wurden sie auch überfahren von den Traktoren, welche sich den Frust von der Seele schossen. Man war zuerst auf den Abprallern, man kombinierte sich Chance um Chance heraus, man zeigte sich eiskalt im Abschluss und hatte das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle.

Mit dem klaren Resultat zur Halbzeit durfte nicht zwingend gerechnet werden, führt man sich die bisherigen resultate gegen die Stadtzürcher zu Gemüte. Die Aufbauhilfe der Zürcher nahm man jedoch gerne an nach dem mageren Punkt aus den letzten drei Spielen. Das Ziel in der zweiten Halbzeit war klar; 0 halten und vorne weiter drücken und noch ein paar Tore erzielen. Etappenziel eins wurde aber nach etwa der Hälfte des zweiten Abschnitts verunmöglicht durch den Ehrentreffer. Mehr als Ehrentreffer waren auch bis zum Schluss die zwei weiteren Tore des Gegners nicht mehr. Unkonzentriertheiten der Traktoren und die nicht mehr so effiziente Chancenverwertung führten dazu, dass die Traktoren die zweite Hälfte nur 5:3 gewannen.

Ein versöhnlicher Sonntag für die Traktoren, welche davon profitieren, dass auch die anderen Teams in der Gruppe patzten. Somit ist man in einer etwas komischen Gruppe momentan zweiter, dank des besseren Torverhältnis als die Phantoms, Stadel, Wildpigs und Rämi. Die nächste Runde findet am 27. November statt, Gegner dann die Baboons Hedingen und Opfikon Glattbrugg.


#804 - Erste Punkte für die Traktor Damen
Geschrieben von Janine am 18.10 2016 20:33

Nach einem ziemlichen Fehlstart nach unserer ersten Runde in der neuen Saison machten wir uns am Sonntagmorgen voller Tatendrang auf den Weg nach Spreitenbach. Ein Wachrütteln durch unseren Trainer nach dieser Nullrunde war bitter nötig, denn so durfte es keinesfalls weitergehen. 

Unser erster Gegner am Sonntag hiess UHC Tuggen-Reichenburg. Ein noch unbekanntes Gegenüber für die Traktorinas. Unser Ziel war es von Anfang an wach zu sein, mehr Druck auf das gegnerische Tor auszuüben aber vor allem auch in der Defensive sicher zu stehen, was uns an der letzten Runde leider nicht so gelang. Nach langem Hin und Her erzielten wir dann endlich das langersehnte 1:0. Viel passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr und wir konnten mit einem glücklichen Vorsprung in die Pause gehen. Noch immer durften wir mit unserer Leistung nicht zufrieden sein. Mit neuen Kräften machten wir uns in die zweite Halbzeit. Es ging ähnlich weiter wie bisher, der Ball fand dennoch den Weg ein zweites Mal ins gegnerische Tor. Zum Schluss wurde es dann noch sehr spannend, denn auch die Gegnerinnen konnten noch ein Goal erzielen. Dank einer starken Goalieleistung, sowie etwas Glück durften wir unseren ersten Sieg dieser Saison feiern. Obwohl wir sehr froh über die 2 Punkte sind, hätten wir dieses Spiel durchaus klarer gewinnen sollen - doch die Nervosität überwiegte wieder einmal und man konnte kein schönes Spiel aufziehen.

UHC Tuggen-Reichenburg –  Traktor Damen 1:2 (0:1)

Auch den Frauen aus Chur standen wir heute zum ersten Mal gegenüber. Heiss auf weitere Punkte starteten wir hoffnungsvoll in das zweite Spiel des heutigen Tages. Von Anfang an war klar, dass wird kein einfaches Spiel werden. Das Tempo war hoch, doch wir konnten gut mithalten. Anders wie in den vorherigen Spielen gelangen uns einige gute Spielzüge, wir kamen endlich zu Torchancen, wir kämpften um jeden Ball mit voller Motivation und das Wichtigste: Wir hatten wieder Spass! Das Spiel war ziemlich ausgeglichen und wir konnten mit einem hart umkämpften Gleichstand von 2:2 in die Pause gehen. Für einen Sieg brauchte es für die zweite Hälfte höchste Konzentration und Willenskraft. Leider gelang den Piranhas kurz darauf durch geschicktes Zusammenspiel das 3:2. Bis zum Schluss blieb es spannend, beiden Teams gelangen noch Tore, jedoch reichte es, trotz vier Feldspielerinnen, nicht mehr für den Sieg.

Piranha Chur – Traktor Damen 5:3 (2:2)

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich an unsere treuen Fans auf die wir immer zählen können! Am 13. November geht unsere Punktejagt vor heimischem Publikum in Andelfingen weiter, wir freuen uns drauf!

 

Für d’Traktor Dame

Janine  


#803 - Nullrunde für Traktor 1
Geschrieben von Dimitri am 13.10 2016 08:45

Vergangenen Sonntag fanden sich die Herren 1 in Regensdorf zur zweiten Meisterschaftsrunde ein. Mit Lorenz Kern fand man auch ein neues altes Gesicht in der Umkleidekabine wieder. Und gegen die Gegner des Tages (Absteiger Uhwiesen Rotäugli und Zürisee Unihockey) waren schwierige Spiele vorangekündigt.

Traktor I vs. Uhwieser Rotäugli 2:4 (0:2/2:2)

Im ersten Spiel trafen sogleich zwei Mannschaften aufeinander, welche in der ersten Runde das Punktemaximum herausholten. Das letzte Duell lag schon Jahre zurück und so war man gespannt, wie sich das Spiel entwickeln würde. Die Uhwieser attackierten die Traktoren, welche mehrheitlich den Ball hatten, früh und wollten so Druck erzeugen. Etwas übermotiviert war dann ein Rotäugli, als es in die Freistossvariante lief. Alles diskutieren nützte nichts, die Traktoren kamen zu ihrer ersten Überzahlgelegenheit. Diese konnte man aber nicht ausnutzen, zu wenig zwingend war das Powerplay. Gelegenheit es besser zu machen bekam man kurze Zeit später, doch auch hier scheiterte man nur wenige Zentimeter. So liess der Führungstreffer weiter auf sich warten. Was sich durch den ganzen Tag durchziehen werden würde, begann jetzt: die Bälle fielen einfach nicht rein. So waren es die Uhwieser, welche das Score eröffnen konnten. Desweiteren kamen sie vor der Pause zu ihrem zweiten, etwas kuriosen Treffer.

Mit zwei Längen zurück waren die Traktoren immer noch in Schlagdistanz, um den letztjährigen 2. Ligisten zu besiegen. Sie drückten, rannten an, schossen, ackerten, doch die Kugel wollte einfach nicht ins Tor. Die Rotäugli ihrerseits waren mit ihrem gestochere Erfolgreich und konnten so die Abwehr ausspielen. Kurz vor Schluss ersetzte man den Torhüter. Das 4 gegen 3 konnte aber nicht wunschgemäss aufgezogen und kein Tor erzielt werden. So waren es die Rotäugli, welche den Ball in der Ecke irgendwie ausgruben und den Ball irgendwie am Feind vorbei ins Tor wurstelten. Die Partie war verloren und fürs erste die Stimmung getrübt.

Traktor I vs. Zürisee Unihockey 6:8 (isch glaub 3:2 und 3:6 gsi pro Halbziit..)

Gegen die fast schon liebgewonnenen Züriseeler starteten die Traktoren sehr gut ins Spiel. Es wurde einem fast schon schwindlig beim zusehen und vorerst klappte es mit der Chancenauswertung. Bald schon lag man mit 3 Längen in Front. Dies schien aber eher zu hemmen, als zu beflügeln und so kam Zürisee auch zu ihrem ersten Treffer. Fortan schossen sie aus allen Lagen und wurden dafür auch noch belohnt. So ging man mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach der Pause fanden die Traktoren nicht mehr richtig ins Spiel und mussten die Führung den Zürchern abgeben. Diese setzten immer wieder Nadelstiche, wie zum Beispiel Freistosstore oder Dribblings vors Buchberger Tor. So rannten die Traktoren weiter an, doch die Zeit rann ihnen davon. Erneut wurde der Torhüter früh durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzt. Reüssieren konnte man aber nur noch einmal und man musste sich erneut mit zwei Toren geschlagen geben.

Zu hoffen bleibt, dass das die einzige schwarze Runde der Traktoren waren. am 30. Oktober geht es bereits weiter gegen Stadel und Rämi, dann wieder mit dem Chinareisenden Sämi. Mit fernöstlichen Unihockeytricks im Gepäck gilt es dann den vergangenen Sonntag zu einem Ausrutscher zu machen.

#802 - Saisonauftakt Traktor 2
Geschrieben von Roger F. am 9.10 2016 19:47

Nachdem die eigentliche erste 4.Liga-Runde vom Verband kurzerhand in den Februar verschoben wurde, startete Traktor 2 erst heute in die neue Saison. Aufgrund Ferienabwesenheiten und der Verletzungshexe trat eine dezimierte Mannschaft von fünf Feldspielern (davon 1 Debütant) und einem Torhüter die Herausforderung auf dem Parkettboden in Wetzikon an.

Im ersten Spiel traf man auf die zahlenmässig überlegene Mannschaft von Lowland Zürich (fünf Feldspieler und zwei Torhüter... ;-) ) und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Chancen auf beiden Seite mit der Führung von Lowland, dem Ausgleich und anschliessenden Führungstreffer von Traktor und dem erneuten Ausgleich von Lowland. Der Gegner ging anschliessend mit zwei Längen in Führung und die Traktoren wurden nicht mehr wirklich gefährlich. Nach der Pause gelang es wiederum dem Gegner, die ersten Treffer zu markieren. Beim Stand von 2:6 war die Sache eigentlich gelaufen. Kurz vor Schluss zwei Tore von Traktor und noch knapp eine Minute zu spielen. Den Lowlandern geling noch ein Empty Netter, den Traktoren noch einmal ein Treffer und so endete das erste Spiel mit einer 5:7-Niederlage. Da wäre schon mehr drin gelegen...

UHT Traktor - UHC Lowland Zürich 5:7 (2:4)

Ein Spiel Pause und dann folgte das interkantonale Derby gegen Hemmedaal (oder so ähnlich). Diese Spiel gehörte von Anfang an den Traktoren und schnell stand eine komfortable 3:0-Führung zu Buche. Zu komfortabel? Relativ einfach kam Hemmental dann zu seinen ersten beiden Toren. Darauf nahmen die Traktoren das Spiel wieder vollumfänglich in die Hand und spielten bis zum Pausentee eine überzeugende 8:2-Führung heraus. Kuh gemolken... In der zweiten Halbzeit passierte nicht viel, was die Chronisten unter uns in den Sagenbüchern festgehalten hätten. Bis kurz vor Schluss der Ehrgeiz wieder geweckt wurde und man das Spiel mit drei weiteren Toren erfreulich abschliessen konnte. 

UHT Traktor - TV Hemmental 11:3 (8:2)


Trotz resultatmässig missglücktem ersten Spiel ein solider Auftakt in die neue Saison. Interessanterweise trafen die fünf UHT-Feldspieler in beiden Spielen auf ebenfalls fünf gegnerische Feldspieler - nichtsdestotrotz soll diese Teamgrösse hoffentlich nicht zur Regel werden...
 
Für s'2,
roger
 

#801 - Endstation 1/16 Finals
Geschrieben von Jenni & Rachel am 20.9 2016 08:04

Nachdem die Damen bereits mit dem Einzug ins 1/32-Finale Geschichte geschrieben hatten – es ist kein Geheimnis, dass der Cup bisher den Damen nicht gerade Erfolge einbrachte – trafen die Traktoriñas am 17. September um 11.00 Uhr auf den mehrfachen Schweizermeister und Cupsieger UHCevi Gossau. Für die Damen ein nicht-bekannter Gegner, schweizweit bekannt sind die Damen aus Gossau jedoch mit ihren Erfolgen allemal.

Vor heimischem Publikum sollte zum ersten Mal ein Spiel des UHT Traktor in der neuen Saalsporthalle Rafz stattfinden. Trotz zwei Absenzen konnten die Damen mit 8 Feldspielerinnen (bzw. 9 Spielerinnen ab dem 3. Drittel) und erstmals mit neuer Goalkeeperin ins Spiel starten. Extra aus Bern eingeflogen, war an diesem Samstag der ehemalige Käpt’n der Damen auf dem Feld wiederzufinden. Das Spiel ist leider schnell erzählt, Gossau konnte sein Spiel durchziehen und ein Treffer nach dem anderen landen. Es entstand ein intensives Spiel, bei dem Gossau die Traktoriñas häufig überlaufen konnte und mit diversen gelungenen Aktionen die Treffer einbuchten. Bereits nach dem 1. Drittel waren die Damen mit 1:8 in Rückstand. Die Gossauerinnen spielten mit einer Raumdeckung, was für die Traktor Damen sehr gewöhnungsbedürftig war – im Kleinfeld sind Mann- bzw. Fraudeckung eher bekannt -, sowie mit einem ausgezeichneten Forechecking, was die Traktoriñas hie und da aus dem Konzept brachte. Im 2. Drittel und auch 3. Drittel zogen die Gossauerinnen das Spiel so weiter, was zum Entstand von 5:26 führte. Trotz diesem Endresultat, eines gilt es zu beachten: Die Damen des UHT Traktors sind in einem Punkt überlegen und zwar, was die Anzahl Fans anbelangt. Es ist unglaublich zu sehen, wie viele Fans die Matches der Damen live verfolgen, egal ob die Traktoriñas in der Nähe oder auch, wie letzte Saison, im Berner Oberland ihre Spiele bestreiten.

Auch wenn das Resultat mehr als eindeutig ausfiel und es danach Endstation 1/16-Finale hiess, die Damen haben hart gekämpft und hatten grosse Freude am Spiel gegen den UHCevi Gossau!

Für d'Dame
Rachel und Jenni


#800 - 140 Minuten Unihockey für T1
Geschrieben von Dimitri am 19.9 2016 01:48

Die Herren 1 durften am vergangenen Samstag die neue Saalsporthalle einem ersten Test unterziehen. Für die Lokalität ein Test, für die Traktoren ein echter Prüfstein; die Affiche hiess Ligacup 1/16 Final, Gegner war kein geringerer als Erstligist Tigersharks Kulm. Dieses Highlight gegen den letztjährigen Playoffteilnehmer verdiente man sich mit 3 überstandenen Cuprunden gegen Embrach, Laupen und Semsales. Besonders der letzte Sieg, und somit die Generalprobe für den 1/16 Final, war noch gut in Erinnerung und so wollte man auch dieses Spiel positiv gestalten. Wenn auch auf dem Papier unterlegen, so sollten die Herren da sein, wenn sich die Chance anerbieten würde.

Traktor Buchberg-Rüdlingen vs. T.S. Unterkulm 11:16 (2:7/3:6/6:3)

Man nahm sich vor, den Gegner bei der Auslösung unter Druck zu setzen, nah am Gegenspieler zu sein und dem Kontrahenten keine Chance zu geben sich vor das Tor zu kombinieren. Dass dies nicht immer klappen kann gegen einen Erstligisten war klar und so geriet man nach 3 Minuten in Rückstand. Zwar bereits bekannt, doch wurde es den Traktoren nochmals aufgezeigt; die können schiessen, und zwar ganz genau dorthin wo sie wollen. Die Herren waren also gewarnt und fortan kamen sie selber zu ihren ersten Möglichkeiten vor dem gegnerischen Tor. Ehe dem zweiten Treffer der Aargauer konnte zwar noch nicht reüssiert werden, doch nach 5 Minuten klappte es auch für die Traktoren das erste Mal mit dem Treffen und sie schienen auf den Geschmack gekommen zu sein. Die erste Überzahl konnte zum viel umjubelten Ausgleich genutzt werden. Dies war es aber bereits von der Buchberger Ausbeute im ersten Abschnitt. Es war nicht so, dass man zu keinen Chancen mehr kam, doch der Gegner brachte immer wieder ein Bein, ein Stock oder der Torhüter eine Hand zwischen Ball und Netz. So kam es, dass man zur ersten Drittelspause der unglaublichen Chancenauswertung und Kaltblütigkeit des Gegners zum Opfer fiel und mit 2:7 im Rückstand lag.

Für das Mitteldrittel schwörte man sich noch einmal ein. Defensiv stand man, trotz 7 Gegentreffer, gut. Zu unterbinden waren hauptsächlich die gefährlichen Abschlüsse der #77, welcher traf, wie es ihm gerade gefiel. Offensiv konnte man noch an der Chancenkreierung und -ausnützung arbeiten. Dies gelang den Traktoren, denn sie waren es, welche im zweiten Abschnitt zuerst ins Glück trafen. Doch wie so oft liess der erneute Gegentreffer nicht lange auf sich warten. Im Fussball sagt man, dass die 5 Minuten nach einem Treffer die wichtigsten wären, so denn die Chance eines sofortigen Gegentreffers in dieser Phase der Unkonzentriertheit sehr hoch sei. Dies konnte man den Traktoren wahrlich nicht anlasten. Wenn auch hochkonzentrierte Traktoren den Tigersharks den (Schuss)Weg verstellten, gelang es den Aargauern mit ihren Präzisen Abschlüssen trotzdem zu reüssieren. Auch wenn die Herren mal am Drücker waren, machten die Sharks ihre Tore trotzdem. Die brutale Effizienz, Präsizion und Abgeklärtheit las sich zur zweiten Pause auch im Resultat wieder - 5:13.

Eine klare Sache, so könnte man davon ausgehen. Doch wer die Traktoren kennt, weiss, dass sie jederzeit zu einem Treffer und einer Aufholjagd gut sind. Nach nur 23 Sekunden im Schlussabschnitt läuteten die Herren die Aufholjagd ein. Täglich grüsst das Murmeltier - die Aargauer stellten den alten Vorsprung wieder her. Geschuldet auch durch die nachlassende Konzentration der Gäste kamen die Traktoren noch einmal etwas heran, doch nie so, dass man von einer Gefahr für den Sieg des Favoriten sprechen konnte. Zum Schluss erteilten die Tigersharks den Traktoren noch eine Lektion in Cleverness und ersetzten bei eigenem Ballbesitz, wie es in der 1. Liga Gang und Gäbe ist, den Torhüter durch einen vierten Feldspieler. Die Traktoren kamen so kaum noch an den Ball und die Zeit rinnte davon. Schlussendlich endete das Spiel mit 11:16 für die Erstligisten aus Unterkulm und die Traktoren durften schon etwas stolz auf ihre Leistung sein.

Im Nachhinein kann man sagen, dass das erste Drittel der Knackpunkt der Partie war, denn die anderen beiden Drittel endeten zusammengezählt Unentschieden. Dennoch nahm man auch positive Erfahrungen mit, so zum Beispiel dass man Defensiv (trotz 16 Gegentreffern!) parat war für den Meisterschaftssonntag.

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Etwas weniger als 24h später traf man sich erneut in Rafz ein. Diesmal stand die erste Meisterschaftsrunde der neuen Saison auf dem Programm. Mit den 60 intensiven Minuten vom Vortag in den Beinen war die Einspiellaune etwas gedrückt, mit Wehntal Regensdorf ein neuer Gegner auf der anderen Seite und somit eine offene Partie in Aussicht.

Traktor Buchberg Rüdlingen vs. Wehntal Regensdorf II 7:2 (5:1/2:1)

Mit den gleichen Zielen des Vortags gingen die Traktoren ins Spiel und überliefen die Regensdorfer ein ums andere Mal. Nach der Führung drückten die Herren weiter aufs Gaspedal und spielten die Gegner schwindlig. So zog man bis zur Pause auf komfortable 4 Längen Vorsprung davon (5:1).

In Abschnitt zwei gelang den Traktoren praktisch nichts mehr. Eine dunkle zweite Halbzeit endete nach viel Krampf und noch mehr Mühe mit einem bescheidenen 2:1, was im Gesamtscore ein 7:2 für die Herren resultieren liess. Somit war der erste Punkt auf der Tagesordnung ohne viel Glanz abgehakt und man konnte sich schon mal mental auf das bevorstehende Duell gegen die Wildpigs einstellen.

Wild Pigs Wyland Marthalen vs. Traktor Buchberg Rüdlingen (2:3/2:2)

Wie in der Vergangenheit jedes Spiel gegen die Wildpigs gestaltete sich auch dieses Spiel mehrheitlich über den Kampf, viel Laufarbeit und Einsatz. Die Wyländer belohnten sich hierbei als erste und konnten das Score eröffnen. Auch die Traktoren hatten erste herauskombinierte Möglichkeiten und verwerteten schliesslich mittels schönem Schlenzer in die weite Ecke aus spitzem Winkel. Das Spiel war nun auch auf der Anzeigetafel wieder ausgeglichen und auch auf dem Feld waren sich die beiden Gegner ebenbürtig. Das machte Eigenfehler natürlich noch gefährlicher. Eben so einer unterlief den Traktoren bei der Absprache und so konnten die Wildsauen erneut in Führung gehen. Diesen Rückstand machten die Herren bis zur Pause aber wieder wett. Erneut durch einen schönen Schlenzer in die weite Ecke aus noch spitzerem Winkel konnte man wieder ausgleichen. Und noch besser, vor dem Pausentee gelang den Traktoren die erstmalige Führung in diesem Spiel.

Nach der Pause wollte man konzentriert weiteragieren und dies gelang den Traktoren mehrheitlich. Wenn auch vereinzelt zu gefährliche Aktionen erzwungen wurden, so kamen die Traktoren trotzdem zu zwei weiteren Toren, wobei ein weiteres aberkannt wurde wegen angeblich zu hohem Stock beim Buebetrickli. Der Vorsprung verschaffte eine trügerische Sicherheit, welche die Wildpigs zu nutzen wussten. Mit wenig Spielzeit auf der Anzeige und zwei Toren Rückstand ersetzten die Marthaler ihren Torhüter. Ein schnell ausgeführter Freistoss fruchtete und mit etwas Glück kullerte der Ball über die Linie zum 4:5 Anschlusstreffer. Die danach ausgesprochene Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Feld kam den Traktoren hierbei gerade gelegen. Ein Timout sollte her und so wurde die Taktik für die letzten Sekunden des Spiels in Überzahl besprochen. Nach gewonnenem Bully zogen die Traktoren ein breites Passspiel auf und liessen die in Unterzahl agierenden Gegner dem Ball hinterher laufen. Nicht attraktiv, aber effektiv ging somit das zweite Spiel zu Ende und die Herren konnten sich zu ihrem ersten Vollerfolg gratulieren.

Das 1 ist, geteilt mit Rotäugli Uhwiesen, der erste Leader der neuen Saison. Nach der erfolgreichen Cup-Kampagne kann man sich nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Bei garstigem Wetter verweilte man nicht mehr lange mit Analysen, sondern machte sich nach einem intensiven, aber tollen, Unihockeywochenende auf den Heimweg - Nachtessen und ab ins Bett!

Für's 1
Cuche

P.S. Ich hoff das isch s'erst, einzig und letschtmal, dass ich muess en Bitrag für 3 Matches a eim Wucheend verfasse... ;)


#799 - Team Day Taurus
Geschrieben von Meni am 29.8 2016 12:55

Liebe Mitglieder

Der diesjährige Team Day findet am Samstag 10.09.2016 von 09.00-16.00 Uhr statt.

Hier noch der Flyer

Alle Mitglieder des UHT profitieren von 30% auf das gesamte Sortiment, ein Besuch lohnt sich!

Liebe Grüsse

Meni


#798 - Traktor 1 zieht in den 1/16 Final ein!
Geschrieben von Dimitri am 8.8 2016 09:46

Am vergangenen Sonntag spielten die Herren 1 ihr 1/32 Final im Cup gegen den UHT Semsales. Dieses Duell verdiente man sich mit zwei Siegen in den ersten beiden Cuprunden gegen Embrach und Laupen. Der folgende Gegner war allerdings ein ganz anderes Kaliber, belegte dieser letztes Jahr den 4. Platz in ihrer Zweitligagruppe. Die Traktoren waren also ein erstes Mal in dieser Saison richtig gefordert. Dies zu einem ziemlich ungünstigen Zeitpunkt (Ferien), doch die Herren brachten schlussendlich doch 2 Torhüter und 8 Feldspieler aufs Matchblatt.

UHT Traktor vs UHT Semsales 19:12 (4:4/9:4/6:4)
SR: Hofmann

Vor heimischem Publikum wollten die Traktoren endlich einmal einen Exploit schaffen und einen 2. Ligisten aus dem Cup werfen. Dieses Unterfangen gelang bisher noch nie, auch wenn man immer nah dran war. Um dies nun aber zu bewerkstelligen mussten die Traktoren konzentriert, clever und effizient spielen. Dies gelang den Traktoren in den Startminuten sehr gut und man kam oft vors Tor. Der Führungstreffer war dann ein Geschenk der Westschweizer, welche ihren eigenen Torhüter anspielten und somit ein Traktor nur noch einzuschieben brauchte. Dies gab den Traktoren Aufwind und die Angriffe häuften sich. Einen solchen konnte man Mustergültig zum 2:0 abschliessen. Doch die Herren waren gewarnt nicht nachzulassen und insbesondere die Schüsse der Welschen Mannen zu nehmen. Gesagt, einmal nicht getan, ergo: Tor für Semsales. Und es kam noch dicker. Die Traktoren verloren das Bully und mit einem Direktschuss an Freund und Feind vorbei brachte ein Fribourger seine Farben wieder ins Spiel. Gefährlich waren bislang die Traktoren und doch stand es Unentschieden. Mit einem Doppelschlag zur Drittelshälfte zog man wieder mit 2 Toren Vorsprung davon. Es hätten auch mehr sein können, spielten sich die Herren doch einige Male Mustergültig frei. Doch Hinten musste man sich erneut mittels Doppelschlag innert weniger Sekunden kurze Zeit vor Drittelspause geschlagen geben. Somit ging man mit einem Unentschieden in die Pause, mit Vorteilen bei den Schaffhausern, welche aber noch zu wenig umgemünzt werden konnten.

Die Pausenansprache fiel knapp und deutlich aus. Die einfachen Auslösungen des Gegners in die Ecke sollten früh attackiert werden und die Fribourger sollten die Traktoren schon früh spüren und so bei der Ballannahme und -verarbeitung gestört werden. Gegen vorne wusste man um seine eigenen Stärken. Der Start ins zweite Drittel gelang den Traktoren. Mit mehr Ballkontrolle und -zirkulation kam man ein ums andere Mal zu gefährlichen Abschlüssen, welche man in Minute 22 und 23. zur erstmaligen 3 Tore Führung nützte. Ungeachtet der ab und zu auftretenden Unachtsamkeiten, welche prompt zum 7:5 führten, schienen die Traktoren das Geschehen gut im Griff zu haben. Es war allen bewusst, dass man mal mehr als 2 Tore vorlegen musste, um das Spiel endgültig in die richtigen Bahnen zu lenken. Vorerst gelang dies aber nicht, sondern man kassierte das 7:7. Danach war aber Schluss mit lustig, dachten sich die Traktoren. Bis Drittelsende spielten die Traktoren die Gegner schwindlig und markierten in der 39. Minute den 13:8 Führungstreffer, gleichbedeutend mit dem Pausenresultat.

Das zweite Drittel gehörte vollumfänglich den Traktoren und bisweilen fragte man sich, wer hier 2. Liga spielt. Die Fribourger hatten Mühe zu Abschlüssen zu kommen und wurden ein ums andere Mal ausgespielt. Dies wollten die Traktoren im letzten Drittel fortsetzen und somit den Einzug ins 1/16 Final bewerkstelligen. Den Traktoren gelang heute einfach alles und so führte man kurz vor Schluss mit 16:9, der Mist schien geführt. Auch das Ersetzen des Torhüters nützte den Mannen aus der Westschweiz nichts, denn die Traktoren markierten nebst einem Penalty, einen weiteren Treffer ins leere Gehäuse. Nun gaben sich die Fribourger endgültig geschlagen und kassierten noch zwei schnelle Tore. Zum doppelten Stängeli reichte es den Traktoren aber nicht mehr, es wäre auch zu viel des Guten gewesen.

Nach dieser überzeugenden Leistung haben sich die Traktoren ein Duell mit dem 1. Ligisten Tiger Sharks Unterkulm erspielt. Dieses findet am 17. September 2016 in Rafz statt. An diesem Tag werden ebenfalls die Traktor Damen ihr Cupspiel gegen den mehrfachen Schweizer Meister UHCevi Gossau in Rafz spielen. Über die Anspielzeiten informieren wir natürlich.



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